Willkommen
Weil Tierwohl mehr
als eine Frage der Haltung ist!
Tierwohlpunkte.de arbeitet an ein neuem Siegel-System, das die digitalen Möglichkeiten unserer Zeit nutzt um ein Tierwohl nachzuweisen, das über eine einfache Kennzeichnung der Haltung hinausgeht. Durch eine digitale Metakonvertibilität können auch dynamische Ergebnisindikatoren wie die Tiergesundheit erfasst werden. Damit entsteht ein Bewertungssystem, das über starre Vorgabeanforderungen hinausgeht. Tierwohl wird nicht nur daran gemessen, ob einzelne Vorgaben erfüllt sind, sondern daran, welche Wirkung z.B. auf die Tiergesundheit tatsächlich sichtbar wird.
Das entspricht den aktuellen Forderungen vieler Wissenschaftler und Tierschützer und den aktuellen Vorgaben der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU, welche eine Entwicklung von reiner Regelkontrolle hin zu mehr Leistungs- und Ergebnisorientierung fordern. Die mit unseren Experten definierten Tierwohlkriterien werden von unabhängigen Kontrollinstanzen wie z.B. SGS geprüft und extern bestätigt.
Das Tierwohlpunkte Siegel basiert deshalb auf drei Säulen: der Haltung, dem Tierschutz sowie dem Aspekt der Tiergesundheit und macht dadurch eine betriebsindividuelle Tierwohlwirkung messbar. So entsteht ein modernes Siegel-System, das Tierwohl differenziert, transparent und entwicklungsfähig abbildet als nachvollziehbare Bewertung tatsächlicher Tierwohlleistung.
In Kurzform:
Das zeichnet unsere Tierwohl-Punkte aus
+ Tiergesundheit
weil Tierwohl unter Berücksichtigung & Kontrolle der Tiergesundheit erreicht werden sollte.
+ Ergebnisindikatoren
bewerten Tierwohl zusätzlich zu bekannten Vorgabeindikatoren wie + 100% mehr Platz. Ohne Ergebnisindikatoren kann unser Meinung nach Tierwohl nicht mehr Zeitgemäß und entsprechend der Tierwohlwissenschaft gemessen werden.
+ Fairness
gegenüber dem Landwirt und der Tierwohlleistung wird gesteigert, wenn das Tierwohl-Ergebnis und nicht nur das Gebäude honoriert wird. Der Landwirt wünscht sich das beste Preis-Tierwohl-Verhältnis.
+ messbare fachliche Umsetzung
wir berücksichtigen nicht nur einen unabhängigen Expertenkreis, sondern schaffen auch die digitale Architektur, um aktuelle wissenschaftliche Empfehlungen umzusetzen. Während klassische Labelsysteme trotz Expertenwissen meist in starren Haltungs- und Zollstockkriterien steckenbleiben, können die Tierwohl-Punkte über digitale Metakonvertibilität auch dynamische Ergebnisindikatoren wie Tiergesundheit fortlaufend integrieren wie die moderne Wissenschaft es fordert.
Wir sind Pioniere in Deutschland:
Die berücksichtigung & messung der Tiergesundheit
Reine Haltungssiegel sind ein guter Anfang. Das Thema Tierschutz, zum Beispiel in Bezug auf kurze Transportzeiten, bleibt hier jedoch leider außen vor. Tierschutzsiegel wie ‚Bio‘ berücksichtigen diesen Aspekt des Tierschutzes, zu dem Transport- oder Schlachtkriterien gehören.
Doch es ist auch wichtig, die Gesundheit der Tiere zu bewerten. Die Tierwohlpunkte berücksichtigen deshalb nicht nur Tierhaltung und Tierschutz, sondern auch die Tiergesundheit. Auf diese Weise, sogenannte Ergebnisindikatoren, stellen wir sicher, dass das Wohlbefinden der Tiere über den gesamten Lebenszyklus hinweg verfolgt und angemessen gewürdigt werden kann.
Wir sind Pioniere in Europa:
Maximale kriterien für stetig wachsendes tierwohl
Um eine einheitliche und flächendeckende Umsetzung ihrer Kriterien zu gewährleisten, setzen alle bestehenden Siegel im Bereich der Tierhaltung auf einheitlich zu erfüllende und statische Kriterien, der sogenannte Zollstock-Tierschutz. Das ist auch logisch, da die Siegel vor Jahrzehnten entstanden sind und in über 200 Ländern anwendbar sein mussten. Ohne digitale Möglichkeiten war es daher notwendig, sich auf wenige Kriterien zu konzentrieren. Diese berücksichtigen jedoch die örtlichen Gegebenheiten vieler Landwirte nur oberflächlich. Dies führt oft zu hohen Kosten, da der Landwirt seinen Hof für die Überprüfung umbauen muss, z.B. wenn ein Fenster 99 cm anstatt 100 cm Höhe hat, dann muss Geld investiert werden, welches dem Tier kaum zu Gute kommt. Eine Investition in Stroh wäre tierfreundlicher und fairer für den Landwirt gewesen als in 1 cm Fenster.
Um diese jahrzehntelange Praxis zu überwinden und den Fortschritt im Bereich des Tierwohls voranzutreiben, gehen wir einen neuen Weg: Unter Einbezug der Digitalisierung setzen wir auf Maximalkriterien, sodass sich unsere Partner-Betriebe aus einem stetig wachsenden Maßnahmenkatalog die für sie umsetzbaren Verbesserungen auswählen können. Dadurch verbessert sich das Tierwohl auf unseren heimischen Höfen kontinuierlich, bleibt jedoch dennoch vergleichbar.
Wir setzen dem Preisdruck ein Ende:
mit besser Preis-Leistung zur agrarwende
Viele behaupten, dass Tierwohl am Preis scheitern würde, den der Verbraucher nicht bereit ist zu zahlen. Wir sehen das anders: Für uns ist nicht der Preis das Problem, sondern das schlechte Preis-Leistungsverhältnis. Die meisten Bio-Landwirte engagieren sich weit über die Mindestkriterien hinaus. Viele biologisch und konventionell arbeitende Landwirte liefern weit aus mehr Tierwohl als die veralteten und bürokratischen Auditsysteme messen können, die Tiergesundheit wäre das beste Beispiel.
Aber Tiergesundheit wird bislang nicht integriert. Noch schlimmer ist, dass viele Siegel oft teure oder oft nicht genehmigungsfähige Maßnahmen wie Stallumbauten verlangen. Günstige Maßnahmen, wie eine Verbesserung der Tiergesundheit, werden nicht honoriert. Das treibt den Preis für die Landwirte unnötig in die Höhe und somit auch für den Verbraucher. Denn anstatt kurze Transportwege zu fordern, die das Tierwohl verbessern würden und den Preis sogar senken könnten, verlangen Haltungskennzeichnungen stattdessen lediglich teure Stallumbauten. Dieser sogenannte Zollstock-Tierschutz mag zum Land der Ingenieure passen, aber nicht zum gesellschaftlichen Anspruch.
Wir machen das zusammen:
gemeinsam, weil es unsere Lebensmittel betrifft
Transparenz und Mitbestimmung sind für uns ein MUSS. Darum versuchen wir ein System aufzubauen, was laufend neue Tierwohlkriterien aus der Tierwohlforschung integrieren kann. Open-Source bzw. Meta-Kompatible Audit-Systeme brauchen eine digitale Grundstruktur, die mit traditionellen Auditsystemen nicht kombinierbar ist. Die Tiergesundheit wäre so ein Beispiel oder moderne KI-Kamera-Systeme.
